Rotkäppchen – DEFA Stiftung

Der Märchenfilm „Rotkäppchen“ wurde 1962 in dem DEFA-Studio für Spielfilme in der DDR produziert und basiert auf der Vorlage des klassischen Märchens, sowie der eines russischen Schriftstellers. Für die aktuelle Ausstrahlung des MDR hat die Studio Hamburg Postproduction eine vollständige Restauration des Films durchgeführt.

Rotkäppchen lebt mit ihren Eltern in einem Haus am Waldrand. Die Tiere sind ihre Freunde. Das Mädchen ist hilfsbereit und freundlich, und es kommt ihr nicht in den Sinn, dass ihr jemand Böses will. Häufig besucht sie ihre Großmutter, die tief im Wald wohnt. Und da treiben der Wolf und dessen Untertan Fuchs ihr Unwesen. Eines Tages geht Rotkäppchen in deren Falle. Im Haus der Großmutter wird sie vom Wolf überrascht und verschluckt. Doch ihre Freunde sind zur Stelle: Das Häschen holt Hilfe. Der Vater, die Mutter und sogar der Bär eilen herbei, retten sie und sorgen dafür, dass der Wolf seine gerechte Strafe bekommt.
 Ziel der DEFA-Stiftung ist es, das Filmerbe der DEFA zu erhalten und für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen. Um dieses Anliegen zu realisieren und damit die Produktionen weiterhin in Kinos und im Fernsehen gezeigt werden können, wird der DEFA-Filmbestand Stück für Stück digitalisiert.Für die DEFA-Stiftung bearbeitete Studio-Hamburg Postproduction bereits die berühmten Märchenklassiker FRAU HOLLE (1963) und SCHNEEWITTCHEN (1961), sodass die Filme nun in hochwertiger HD-Qualität erhältlich sind. Weitere Projekte waren unter anderem der Science-Fiction-Film EOLOMEA (1972), die oscarnominierte Literaturverfilmung JAKOB DER LÜGNER (1974) sowie eine Vielzahl an Dokumentarfilmen des Regisseurs Volker Koepp.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

Copyight: DEFA-Stiftung / Karin Blasig